Der Schönberger Kreis PDF Drucken E-Mail

Der Schönberger Kreis ist eine Arbeitsgruppe, die vom Förderverein Gruppentherapie initiiert wurde. Er beschäftigt sich mit der Frage nach einer Auffassung des Unbewussten, die dem heutigen rasch fortschreitenden wissenschaftlichen Forschungsstand Rechnung trägt. Hintergrund der Einrichtung dieses Arbeitszusammenhangs war vor allem die Überlegung, dass der Themenkomplex „Theorien des Unbewussten“ für die Gruppenanalyse grundlegend ist und daher einen kontinuierlicheren Diskussionsprozess erfordert, der institutsübergreifend stattfindet. An diesem Diskussionsprozess nehmen gegenwärtig teil: Mariagrazia Bianchi-Schaeffer, Hans Bosse, Dietlind Köhncke, Dieter Nitzgen und Beate Schnabel (IGA Heidelberg), Stephan Heyne (DADG und BIG), Renate Maschwitz und Sonja Wuhrmann (SGAZ Zürich), Klaus Augustin (APH), Regina Klein (Altaussee) sowie  Thomas Mies und Regine Scholz (Förderverein Gruppentherapie Münster). Die Arbeitsgruppe trifft sich einmal jährlich Ende Oktober - ursprünglich in Kronberg/Schönberg im Taunus, jetzt in Frankfurt/M.. Sie diskutiert auf der Basis vorher verteilter Arbeitspapiere jeweils zu einzelnen  Aspekten des Themenkomplexes. An einem Wochenende werden in der Regel sowohl theoretische Beiträge als auch Fallvignetten zur Diskussion gestellt. Eine Reihe von Arbeitspapieren sind in der Zwischenzeit in verschiedenen gruppenanalytischen Zeitschriften publiziert worden.

Einen ersten Eindruck vermittelt der in ‚Arbeitshefte Gruppenanalyse 2002' unter dem Titel „Der Kronberger Kreis“ erschienene und im Folgenden nachzulesende Bericht über das erste Treffen im Januar 2002:

 

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